Facharbeiter weist einen jungen Auszubildenden an einer CNC-Maschine ein

Personalentwicklung

Hohe Spezialisierung und Persönlichkeit gefragt

Für viele Positionen in der Verteidigungsindustrie ist ein sehr hoher Grad an Spezialisierung erforderlich. Darüber hinaus gelten strenge technische und regulatorische Standards. Die Beschäftigten müssen je nach Einsatzbereich mit verschiedensten zivilen und militärspezifischen Normen vertraut sein. Da das bei branchenfremden Fachkräften in der Regel nicht der Fall ist, benötigen sie teilweise eine intensive Einarbeitung. Wie hoch der Aufwand hierfür ist und inwieweit sie für ihren neue Stelle speziell qualifiziert werden müssen, hängt stark von der Position und der spezifischen Erfahrung von Fachkräften ab. Die befragten Unternehmen haben spezielle Onboarding-Prozesse implementiert, um neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schnell mit ihren Aufgaben vertraut zu machen und in die Teams zu integrieren. 

Neben der Fachkompetenz legen Arbeitgeber großen Wert auf die persönlichen Eigenschaften von Bewerberinnen und Bewerbern. Besonders Soft Skills wie Eigeninitiative, Bereitschaft, in dem anspruchsvollen Umfeld Verantwortung zu übernehmen oder Teamfähigkeit ist allen Unternehmen wichtig, unabhängig davon, ob etabliert oder neu hinzugekommen.  

„In einigen Bereichen sind erfahrene Fachkräfte nach kürzerer Einarbeitungszeit in unserem Unternehmen einsetzbar. In anderen Bereichen jedoch bedarf es einer längeren Zeit der individuellen Qualifizierung, um die speziellen Anforderungen in der Verteidigungsindustrie erfüllen zu können.“ 

Dr. Vera Saal,
CHRO und Arbeitsdirektorin,
Rheinmetall AG

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